Altenpflegeheim „St. Gertrud“ Leipzig-Engelsdorf

Geschichtliches

Ursprung- Kurzgeschichte

Das heutige Caritas- Altenpflegeheim ist im Umfeld allgemein bekannt. Viele Bürger nutzen gern das Betreuungsangebot unseres Altenpflegeheimes.

Ursprünglich begann unsere Geschichte im September 1931 mit der Einweihung eines Heimes für heimatlose Kinder, die von den Karmelitinnen- Ordensschwestern bis in die 70iger Jahre liebevoll betreut wurden.


Neues Altenpflegeheim
"St. Gertrud"

Seit 1972 bestehen wir als Caritas- Altenpflegeeinrichtung für die Bevölkerung. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Caritas- Kindertagesstätte "St. Gertrud".

Unsere beiden Einrichtungen stehen seit Beginn in sehr guter partnerschaftlicher intensiver Verbindung. So profitieren alte Menschen und Kinder in der alltäglichen Begegnung voneinander und es entsteht täglich ein Lebensraum, der von Lebensfreude und Gemeinschaft der Generationen geprägt ist.


Gertrud von Helfta
(1256 - 1302)

2006 und 2007 hatte die Einrichtung Grund zum Feiern:

Am 06. Januar 2006 begingen wir das siebenhundertfünfzigste Jubiläum unserer Hauspatronin, der Heiligen Gertrud von Helfta, auch Gertrud die Große genannt.

Am 13. Mai 2006 wurde die Gründerin unseres sozialen karitativen Standortes als Kinderheim, Maria- Teresa- Tauscher, die auch Ordensgründerin war, selig gesprochen.

Am 22. September 2006 jährte sich zum fünfundsiebzigsten Mal die Einweihung des ehemaligen Kinderheimes aus dessen Geschichte das heutige Altenpflegeheim entstand.


Altes Haus - Leben im ehemaligen Kinderheim

Am 11. April 2007 jährte sich zum zehnten Mal die Einweihung des Ersatzneubaus Altenpflegeheim "St. Gertrud".

2003 Einweihung der neuen Kindertagesstätte

Gutes Miteinander zwischen beiden Häuser


 

Neue Kindertagesstätte "St. Gertrud"

Kurzbiografie der Gründerin des ehemaligen Kinderheimes "St. Gertrud"


Maria Teresa Tauscher
(1855-1938)

Maria Teresa Tauscher (1855 - 1938)

Geboren wurde sie am 19.Juni 1855 in Sandow (heute Polen). Maria Teresa Tauscher war die Tochter eines evangelischen Superintendenten in Berlin. Im Alter von 33 Jahren konvertierte sie zur katholischen Kirche. 1891 eröffnete sie in Berlin ein Joseph geweihtes Heim für hilfsbedürftige Kinder, 1893 schlossen sich dieser Arbeit mehrere Frauen an. Zusammen führten sie nun ein klösterliches Leben nach den Regeln der Karmelitinnen im Sinne der heiligen Teresa von Avila. 1899 wurde der Sitz der Gemeinschaft nach Sittard in Holland verlegt. 1904 wurde Rom der Sitz des Ordens, im selben Jahr erfolgte die päpstliche Anerkennung. (Karmelitinnen vom göttlichen Herzen Jesu) Der Orden breitete sich in ganz Europa, ab 1912 auch in Amerika aus. 1920 wurde der Stammsitz des Ordens wieder Sittard in Holland. Heute ist der Orden weltweit sozial karitativ tätig.

Unser Haus in Engelsdorf ist der letzte Standort, welchen Maria Teresa Tauscher persönlich gegründet hat. Sie stand dazu in intensiver kooperativer Verbindung mit dem damaligen Engelsdorfer Bürgermeister Winkler und Baumeister Günter. Am 20. September 1938 verstarb Maria- Teresa Tauscher im Stammhaus ihres Ordens in Sittard.

Eine kleine Delegation aus unseren Caritaseinrichtungen war am 13. Mai 2006 zum Anlass der Seligsprechung in Roermont zugegen.

Der kirchliche Festtag für die Selige ist seit 2006 auf den 30. Oktober jeden Jahres im Kirchenkalender festgelegt worden.

Literatur über Maria Teresa Tauscher findet man über das Generalmutterhaus in den Niederlanden.